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11. - 14. Juni: 25 Jahre Partnerschaft, Jubiläumsfeiern in Nottuln

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25 Jahre Städtepartnerschaft: Eine lebendige Freundschaft

In Respekt und Freundschaft verbunden - die drei Bürgermeister von St.-Amand-Montrond, Nottuln und Chodziez (vl.): Thierry Vincon, Peter Amadeus Schneider und Piotr Witkowski.Fotos:

In Respekt und Freundschaft verbunden - die drei Bürgermeister von St.-Amand-Montrond, Nottuln und Chodziez (vl.): Thierry Vincon, Peter Amadeus Schneider und Piotr Witkowski.
Fotos: (Sabine Damhorst)

Nottuln - Musik überwindet Grenzen, verbindet Menschen und Nationen. Es war ein schönes Symbol, als am Sonntag im Forum des Nottulner Gymnasiums die Blasmusikvereinigung Nottuln und die Union Musicale aus St.-Amand-Montrond gemeinsam beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Nottuln - St.-Amand-Montrond die Europa-Hymne und die Hymnen der Republik Frankreich, Polens und der Bundesrepublik Deutschland spielten. Ein bewegender Moment.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider begrüßte die zahlreichen Gäste im Forum und freute sich über die vielen Zeugnisse lebendiger Freundschaft. Er blickte zurück zu „den Vätern und Müttern der ersten Stunde der Städtepartnerschaft“ und wünschte für die Zukunft, dass das Erbe dieser Freundschaft bewahrt und gepflegt werden möge.

Thierry Vincon, Bürgermeister von St. Amand, war das erste Mal zu Besuch in der Partnergemeinde Nottuln. In seiner Rede erinnerte er an den früheren ehrenamtlichen Bürgermeister von Nottuln, Hubert Kellermann, zu dessen Gedenken eine Tafel im „Saal Kellermann“ des Begegnungszentrums „Serge-Vincon“ hänge. „Heute genießen wir die Früchte der Brüderlichkeit“, sagte er.

Alain Tessonneau, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees (Fachbereich St. Amand), erinnerte an einen alten Leitspruch vom ersten Besuch Hubert Kellermanns in Frankreich: „Entre nous, kein Problem“. Dieser Leitspruch habe ein vielfaches Echo gefunden, freute sich Tessonneau.

Lieselotte Couret, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees aus St.-Amand-Montrond, lobte den europäischen Geist dieser Städtefreundschaft, der die Erinnerungen an den Krieg tilge und Vorurteile abbaue. Sie zitierte in ihrer Rede Antoine de Saint-Exupery: „Es gibt keine Lösungen, es gibt Kräfte in Bewegung.“

Piotr Witkowski, stellvertretender Bürgermeister aus der polnischen Partnerstadt Chodziez, beglückwünschte beide Partnerschaftsgemeinden in deutscher Sprache zum Jubiläum und schenkte besonderes Porzellan aus seiner Heimatstadt. „Das Gefühl der Europäischen Gemeinschaft hat auch Platz für Freunde ohne ein Dokument“, gab er seiner engen Verbundenheit Ausdruck. Danach zeigte sich diese Verbundenheit der drei Gemeinden Chodziez, St.-Amand-Montrond und Nottuln, indem sich die drei Bürgermeister spontan die Hände reichten.

VON SABINE DAMHORST, NOTTULN

Westfälische Nachrichten, 15.06.2009